Corporate Liabilities in Singapore

Unternehmensverbindlichkeiten in Singapur

Die Haftung eines Unternehmens bei strafbaren Handlungen ist im singapurischen Gesellschaftsrecht verankert. Der Companies Act ist ein Gesetz in Singapur, das das Verhalten und die Haftung von Unternehmen regelt. Das Gesetz wurde erstmals im Jahr 1967 erlassen und zuletzt am 31. März 2017 geändert. Der Umfang des im Companies Act geregelten Verhaltens umfasst:

  • Gründung und Befugnisse von Gesellschaften
  • Regulierung von Aktien, Schuldverschreibungen und Gebühren
  • Pflichten der Führungskräfte des Unternehmens
  • Management und Verwaltung des Unternehmens
  • Regelung der Rechnungsführung und Rechnungsprüfung
  • Funktionsweise von Vergleichsvereinbarungen, Umstrukturierungen und Fusionen
  • Die Rolle der Empfänger und Verwalter
  • Funktionsweise der Justizverwaltung
  • Liquidationsbestimmungen (sowohl freiwillig als auch unfreiwillig)
  • Bereitstellung von Straftatbeständen für Unternehmen

Verbrechen/Verwaltungsübertretungen

Damit ein Unternehmen eine Straftat als „Unternehmen“ begehen kann, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Die Straftat wird mit einer Geldstrafe und nicht mit einer Freiheitsstrafe geahndet
  • Die Straftat ist keine Handlung, die nur von einer natürlichen Person begangen werden kann (z. B. Vergewaltigung)

Beispiele für Verstöße, die Unternehmen zur Last gelegt werden können, sind:

  • Money laundering and terrorist financing offenses
  • Tax evasion
  • Bribery and corruption
  • Fraud
  • Breach of export controls
  • Environmental offenses
  • Health and safety offenses
  • Straftaten im Zusammenhang mit Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung
  • Steuerhinterziehung
  • Bestechung und Korruption
  • Betrug
  • Verstoß gegen die Ausfuhrkontrollen
  • Umweltvergehen
  • Verstöße gegen Gesundheit und Sicherheit

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